Die Funktionalität der Monitoring Solution lässt sich durch viele weitere Hard- und Software-Komponenten erweitern.

Sei es das Monitoring von Umgebungsfaktoren oder die Alarmierung über nahezu beliebige Medien: der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt bei den Möglichkeiten der Überwachung und Auswertung Ihrer IT-Systeme!

Environment-Monitoring

Die Überwachung von Umgebungsfaktoren ist heutzutage fester Bestandteil eines jeden Monitoring-Systems. Mittels spezieller Mess-Sensoren können über die vorhandene Netzwerk-Verkabelung diverse Zustände abgefragt werden. Überwachbar sind z.B.:

  • Temperatur
  • Luftfeuchte
  • Rauch
  • Bewegung
  • Wasser
  • Kontakt

Die Sensoren und Messwerte sind im Monitoring-System perfekt integrierbar so dass bei kritischen Zuständen auch eine Alarmierung erfolgt.

Kiosksysteme

Bei Problemen erfolgt klassischerweise eine Alarmierung per Email durch das Monitoring System. Bei der „Mail-Flut“, der aber heutzutage jeder ausgesetzt ist, können wichtige Alarmierungen jedoch auch leicht mal übersehen werden.

Mit unseren Kiosk-Systemen kann man auf einfache Art und Weise kumulierte Ansichten der aktuellen System-Zustände bereitstellen. Somit ist man immer aktuell auf einen Blick informiert.

Das Kiosksystem besteht aus einem herkömmlichen LCD-Display und einem RaspberryPi. Ein RaspberryPi ist ein etwa kreditkartengroßer Computer, der über den USB-Port des LCDs mit Strom versorgt werden kann. Über ein Netzwerk-Interface ist er mit dem Monitoring-System verbunden und kann so beliebige Cockpits auf dem LCD darstellen.

Power-Management

Im Falle eines Stromausfalles muss sichergestellt sein, dass nach einer bestimmten Zeitspanne Systeme gezielt und unter Beachtung von Abhängigkeiten heruntergefahren werden. Dieses Management ist aufgrund des meist knappen Überbrückungszeitraums der USV dringend erforderlich, da die Systeme ohne einen solchen Ablauf „hart“ ausgeschaltet werden – was zu Hardwareschäden und/oder Datenverlust führen kann.

Die PowerControl prüft in kurzen Intervallen stetig den Zustand der USV. Im Falle eines Stromausfalles wird umgehend eine Shutdown-Routine initiiert. Diese prüft zunächst, ob nicht ein Fehlalarm vorliegt. Erst wenn mehrere Faktoren – wie beispielsweise ein Spannungsabfall – zutreffen, wird der Shutdown-Prozess ausgeführt. Hierbei fährt die Routine in einer definierten Reihenfolge und unter Beachtung von diversen Abhängigkeiten Systeme herunter. Die PowerControl ist als eigenständiges Modul in die Monitoring Solution integriert.

Ein Beispiel dafür, wie man ein Monitoring auch zu einem Management weiterentwickeln kann!

Verteiltes Monitoring:

  • Keine Verfälschung durch Latenzen von WAN-Verbindungen
  • Alarmierung wird auch bei Ausfall der Anbindung zur Zentralinstanz sichergestellt. Optional   mit autarkem Zugriff auf die lokalen Resourcen.
  • NISE IPC als Beispiel für Hardware
  • Monitoring abgeschotteter DMZ-Netze