+49 (0)261 – 9 27 36 – 0 info@sul.de
[ivory-search id="214639" title="DIVI Header Search Form"]

0

Wir wollen Ihnen heute schon mal die Neuerungen im Bereich Windows Server 2012 R2 – Hyper-V näherbringen, denn der offizielle Auslieferungstermin für die Kunden wird der  18. Oktober 2013 sein.

Mit dem Windows Server 2012 R2 kommt eine neue Rollenfunktion hinzu.

Copy Cluster Role Wizard

Hiermit können Windows Server 2008R2/2012 Cluster nach Windows Server 2012 R2 Cluster (Hyper-V, Storage Space File Cluster) migriert werden. Entweder von einem bestehenden Cluster auf einen neuen Cluster (auf neuer HW oder VM) oder mit Split Cluster Methode.

Mit dem Release 2 werden nun VMs in zweiter Generation vorgestellt.

 

UEFI Support
Hierdurch kann zum Beispiel Secure Boot auch in VMs genutzt werden. Es werden keine emulierten Geräte mehr verwendet. Dadurch ist es fortan möglich, auch von virtuellen SCSI Laufwerken oder aus dem Netzwerk zu booten. Jedoch ist als Gastbetriebssystem mindestens Server 2012 oder Windows 8 erforderlich.

1

2

VHDX

In Bezug auf virtuelle Festplatten gibt es zwei wichtige Neuerungen.

Zum einen ist es nun endlich möglich virtuelle Festplatten im laufenden Betrieb zu vergrößern oder zu verkleinern. Bisher war es leider nötig die betroffene VM auszuschalten um die Größe einer virtuellen Festplatte zu ändern.

Zum anderen gibt es ab R2 eine wichtige Neuerung für virtuelle Guest-Cluster: Shared VHDX.

Bis zu 64 VMs können gleichzeitig auf eine VHDX zugreifen. Bisher musste man für Cluster Disks in VMs auf physische Festplatten zurückgreifen.

 

Live Migrationen von VMs, die Shared VHDX nutzen, werden unterstützt; Storage Live-Migrationen jedoch nicht.

3

Live Migrationen werden deutlich schneller als bisher

Dies wird ermöglicht durch

Live Migration Compression

Bei vielen Hyper-V Installationen werden Live-Migrationen über Gigabit Netzwerk Interfaces abgehandelt -> Flaschenhals. Fortan werden die zu übertragenden Daten komprimiert, sodass insgesamt weniger Daten über die Netzwerkschnittstelle übertragen werden.

4

RDMA (Remote Direct Memory Access) Unterstützung

Hierbei lagert der Hypervisor den Datentransfer direkt auf RDMA Hardware aus

SMB 3.0 Unterstützung

Alle Vorteile von SMB 3.0 (z.B. die Verwendung von mehreren Netzwerkschnittstellen auch ohne konfiguriertes NIC Teaming) stehen nun auch für Live-Migrationen zur Verfügung.

Neue Feature

Storage-QoS

Durch Storage Quality of Service ist es möglich den Datendurchsatz für einzelne VMs zu begrenzen. Die Konfiguration hiervon ist auch bei laufender VM möglich. Technisch betrachtet basiert Storage-QoS auf festen IOPS-Limits.

5

Storage Deduplication for VDI

Jetzt auch freigegeben für VHDs virtueller Desktops die auf Basis der Remote Desktop Services eingerichtet werden.

Cloning und Export von eingeschalteten VMs

Neu ist auch das Klonen und Exportieren von VMs im laufenden Betrieb.

Flexibleres Hyper-V Replica

Die bereits im ersten Release von Server 2012 eingeführte Funktion Hyper-V Replica erhält eine wichtige Neuerung:

– die bisher festeingestellten Zeitintervalle zwischen den Replikationen lassen sich nun konfigurieren. Hier sind Werte zwischen 30 Sekunden und 15 Minuten konfigurierbar.

 6

 

 

Erweiterte RDP-Funktionen für VM Connect

Die VM Konsole im Hyper-V Manager, VM Connect, erhält ebenfalls wichtige Neurungen.

–        Zukünftig wird es möglich sein Daten auch über die Zwischenablage auszutauschen

–        Auch Audio-, Ordner- und USB-Umleitungen werden zukünftig möglich sein.

 

Dies betrifft auch Hyper-V in Windows 8.1.

Bei Server 2012 R2 muss diese Funktion erst aktiviert werden:

7

Zero Touch Activation

Windows VMs die auf einen Hypervisor mit Server 2012 R2 Datacenter laufen, werden automatisch aktiviert.

Linux Guest

Auch für Linux Gastbetriebssysteme gibt es Neuerungen

–        Online Sicherung mit Windows Server Sicherung möglich

–        Dynamic Memory supported

S&L Netzwerktechnik GmbH – Microsoft Partner Gold Server Platform

8

Schlagwörter:
X
X